Signal der Woche: Europa holt auf, agentisch bleibt die Lücke

Mistral Large 4 und Aleph Alphas Kolibri-1 zeigen echten Fortschritt aus Europa. Bei agentischen Aufgaben bleibt der Abstand zur Spitze aber messbar.

Victor Klaue Victor Klaue IT-Projektleiter & KI-Analyst Veröffentlicht 09. Oktober 2026 3 min Lesezeit
Ein Kolibri sitzt auf einem orangefarbenen Mistral-M vor einer Europaflagge.

Mistral hat am 6. Oktober Mistral Large 4 als Public Preview freigeschaltet. Laut Dokumentation hat das Modell 1050 Milliarden Parameter, davon 52 Milliarden aktiv, und ein Kontextfenster von einer Million Token. Trainiert hat Mistral es von Grund auf selbst, auf 3800 NVIDIA-Grace-Blackwell-GPUs in eigenen europäischen Rechenzentren. Die Gewichte sollen Ende Oktober folgen. Drei Tage zuvor hatte Aleph Alpha Kolibri-1 veröffentlicht, ein deutsch-englisches Open-Weight-Modell, das ich auf meinem DGX Spark getestet habe: gutes Deutsch, im begrenzten Tool-Test aber ein fehlgeschlagenes Safety-Gate.

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